Versicherungen

 

Private Haftpflicht  l  Hausrat  l  Unfall  l  Altersvorsorge  l  Leben  l Rechtsschutz  l  Wohngebäude  l  Glas

Lebensversicherung

Die Geschichte der Lebensversicherung   Bereits im alten Rom gab es die ersten Lebensversicherungen. Diese sogenannten „Beerdigungsvereine“ übernahmen die finanzielle Unterstützung der Hinterbliebenen sowie die Beerdigungskosten. Lorenzo de Tonti (* um 1602; † 1684) richtete auf Veranlassung des Kardinals Mazarin 1653 die erste Tontine in Paris ein. Die Tontine waren die Vorreiter der modernen Lebensversicherung. Die Tontine oder Tontinenversicherung bzw. das Tontinengeschäft, wie die Tontine im VAG genannt wird, ist eine frühe Form der Rentenversicherung. Als Handelsversicherung wurden im späten 17. Jahrhundert die modernen Lebensversicherungen gegründet. Kaufleute und Underwriter trafen sich im Londoner Lloyds Coffee House, das heute den Namen einer großen Versicherungsgesellschaft prägt. Auch in den USA entstanden Unterstützungskassen für arme Witwen. Einige Gesellschaften versicherten vor dem Bürgerkrieg das Leben der Sklaven. Diese Versicherung nutzte aber nur den Sklavenhaltern. Im Vereinigten Königreich wurde die Gesellschaft „Equitable of Life and Survivorship“ ins Leben gerufen. 1750 revolutionierte James Dodson die Art und Weise einer LV, in dem er durch Sterbetafeln die Lebenserwartung mathematisch berechnete. Auf deren Grundlage wurde die Sterbekasse gegründet.

In Deutschland findet man die ersten Lebensversicherungen im Jahr 1827 durch die Gothaer Lebensversicherungsbank. Gründer dieser Versicherung war Ernst Wilhelm Arnoldi. Er gründete im Jahre 1820 in Gotha die „Feuerversicherungsbank des Deutschen Handelsstandes“, die heutige Gothaer Versicherungsbank VVaG, sowie 1827 die erste deutsche Lebensversicherungsbank und damit das moderne Versicherungswesen der „Versicherung auf Gegenseitigkeit“.Überdies war er Wirtschaftspolitiker und Förderer des Gothaer Schulwesens. Gustav Hopf (1808–1872), Leiter der Gothaer Versicherungsbank, wird wiederum als „Erfinder“ der traditionellen Form der deutschen Lebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall (gemischte Versicherung) gesehen. Otto Gerstenberg, Direktor der Victoria zu Berlin, führte 1892 in Deutschland die Lebensversicherung für jedermann ein, wodurch ohne Rücksicht auf die soziale oder finanzielle Lage der Versicherten die Lebensversicherung zur Volksversicherung wurde. Im Jahr 2004 bestanden 95 Mio. Versicherungsverträge mit einer Kapitalanlage von 618 Mrd. €.

Heutzutage hat die Lebensversicherung eine Vielzahl von Gesichtern. Sie dient zum einen immer noch der Absicherung der Hinterbliebenen, kann aber auch als Absicherung für das Alter, als Sparanlage und als Sicherheit für Immobilienkredite o.a. eingesetzt werden. Sie wird vom Staat gefördert und bietet den Genuss von Steuervorteilen. In keiner anderen Versicherung ist das Angebot so vielfältig und für einen Laien unübersichtlich. Lassen Sie sich daher von einem Fachmann beraten. Hier können Sie folgende Angebote anfordern:


>> Angebotsanfrage